Forex-Trading
Nach dem Platzen der New Economy Blase zu Anfang der 2000er-Jahre verloren viele Anleger ihr Vertrauen in den Handel mit Aktien und suchten fortan nach entsprechenden Alternativen. In diesem Zusammenhang ergab es sich, dass der Handel mit Währungen - in Deutschland auch als Devisenhandel bezeichnet - in den darauf folgenden Jahren stetig steigende Zuwachsraten verbuchen konnte. Schließlich setzte sich die internationale Bezeichnung „Forex Trading“ durch, welche heute allgemein für den Währungshandel in aller Welt verwendet wird.
Doch wofür steht das Wort Forex überhaupt? Dieses Kunstwort aus der Finanzfachsprache setzt sich aus den Wörtern „Foreign“ und „Exchange“ zusammen - meint also schlichtweg den Handel mit Währungen. Was macht dieses Geschäft so interessant? Inzwischen weist der Markt im Bereich Werbungshandel ein Handelsvolumen auf, welches das anderer Finanzmärkte bei weitem übertrifft. So wird an jedem Handelstag im Forex Trading so viel Geld umgesetzt, dass die New Yorker Wallstreet dafür circa zwei Monate brauchen würde! |
Webtipp: Hier können Sie die Konditionen von Banken vergleichen.
Dabei ist der Gedanke, welcher hinter dem Handel mit Währungen steht, selbst für Laien sehr leicht nachvollziehbar. Forex Trading heißt nichts anderes, als dass eine Währung angekauft und damit im gleichen Moment eine andere Währung verkauft wird. Sie verkaufen also beispielsweise 100 Euro und kaufen damit zum aktuellen Wechselkurs den entsprechenden Betrag in US-Dollar an. Das ist alles. Durch das Zauberwort Wechselkurs erklärt sich auch die Frage, wie man mit solchen Geschäften Gewinne erzielen kann. Die Kunst beim Forex Trading ist, den richtigen Moment zum Tausch von Währungen abzupassen, da sich die Kurse ständig in Bewegung befinden. Soll ein Gewinn erwirtschaftet werden, muss also die angekaufte Währung zu einem späteren Zeitpunkt für einen höheren Betrag wieder verkauft werden, als sie angekauft wurde.
|
|
Da die Grundlagen des Forex Training so einfach sind, haben auch Einsteiger und Hobby-Investoren die Möglichkeit, bereits nach kurzer Einarbeitungszeit aktiv an diesem Handel teilzunehmen. Zudem ist es möglich, hier schon mit sehr geringen Geldbeträgen einzusteigen und trotzdem attraktive Renditen zu erzielen. Dies wird auch dadurch bedingt, dass im Forex Trading dem Anleger ein einmaliges Instrument zur Verfügung steht, welches es in dieser Form in keinem anderen Finanzhandelsbereich gibt: Der so genannte Hebel - in der internationalen Finanzfachsprache auch „Margin“ genannt. Die dahinter stehende Technik macht es möglich, mit weitaus größeren Summen am Devisenmarkt zu handeln, als man selbst einbringen kann. Dies wird dadurch möglich, dass der Investor lediglich eine Sicherheitsleistung hinterlegt, mit der er einen größeren Betrag handeln kann. Er bekommt quasi einen Kredit, den er sofort durch das Hinterlegen der Sicherheitsleistung in Anspruch nehmen beziehungsweise in seinen Handelsaktivitäten einsetzen kann. Dass diese Möglichkeit auch die entsprechenden Gefahren mit sich bringt, wird jeder leicht erkennen. Man sollte also nie mit mehr Kapital handeln, als man auch wirklich aufbringen kann.
|
|
Dass der Handel mit Währungen insbesondere seit Anfang des neuen Jahrtausends solche Erfolge verbuchen konnte, ist zum großen Teil auch ein Verdienst des Internets. Durch die steigende Popularität dieses neuen Mediums wurde es möglich, Währungen inzwischen rund um die Uhr und sogar schon am Wochenende zu handeln. Der Anleger kann außerdem auf das Einschalten eines Brokers verzichten, da er mit entsprechender Software selbst dazu der Lage ist, über das Internet seine Währungsgeschäfte zu tätigen. Aus diesem Grund hat sich der Devisenmarkt zu einem dezentralen Markt entwickelt. Es gibt also keinen festen Platz, an dem Währungen gehandelt werden, sondern der Markt besteht in erster Linie aus einer Vernetzung von Millionen Computern und Webseiten, durch die der Handel mit Währungen überhaupt erst möglich wird. Ebenso dezentral werden die Kurse für Währungen festgelegt. Soll heißen, sie entstehen grundsätzlich immer durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage werden demnach nicht von einer zentralen Stelle festgelegt. Dabei steht es den Handelspartnern sogar frei, untereinander eigene Währungskurse festzulegen, wenn bei diesem Handel keine dritte Partei beteiligt ist.


